Mathematisch-Lerntherapeutisches Institut – MLI – Düsseldorf

Institut zur Therapie der Rechenschwäche / Dyskalkulie
Förderdiagnostik – Beratung – Lerntherapie – Lehrerfortbildung

Aktuelles

Im aktuellen Heft 27 des Rechenschwäche­magazins „Kopf und Zahl“ lesen Sie:

• „Weißt du, wie ich das sagen kann?“
Die mathematische Begriffssprache entschlüsseln und anwenden lernen
• Die Verortung der Zahl
Kritik an der sog. Hundertertafel
Weitere Infos finden Sie >> hier

 

So können Sie uns erreichen:

Mathematisch-Lernthera­peutisches Institut – MLI

Kurfürstenstraße 8
40211 Düsseldorf

Tel.: 0211 / 171 06 67
Fax: 0211 / 171 06 68

(Tel. Sprechzeiten:  von 11:00 bis 13:00 Uhr)

Internet:  www.Rechenschwaeche.org
E-Mail:     MLI@Rechenschwaeche.org

 

Fortbildungsangebote

Neben der Diagnostik und Therapie der Rechenschwäche haben wir in den letzten 15 Jahren über 600 Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen durchgeführt, u.a. in folgenden Städten und Kreisen: Düsseldorf, Neuss, Solingen, Viersen, Kleve, Wuppertal, Remscheid, Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Ratingen, Mettmann, Meerbusch, Monheim, Langenfeld, Dormagen, Wegberg, Wassenberg, Heinsberg, Hilden, Haan, Grevenbroich und Moers.

Foto: 2 Mädchen rechnen an der Tafel

Insgesamt bieten wir 4 verschiedene Fortbildungsveranstaltungen an:

Modul 1:
Rechenschwäche früh erkennen – in der Schule fördern (Basisfortbildung)

Eine Rechenschwäche / Dyskalkulie wird häufig erst spät erkannt. Die betroffenen Kinder leiden unter einer Belastung ihrer schulischen und familiären Situation – oft über einen (zu) langen Zeitraum.

Um dies zu vermeiden, sollte eine Rechenschwäche möglichst früh erkannt und ihr im Rahmen der schulischen Fördermöglichkeiten früh begegnet werden. Möglichkeiten dazu sollen in dieser Veranstaltung vorgestellt und erarbeitet werden.

Die Themen der Basisfortbildung (5 Schulstunden):

1   Früherkennung der Rechenschwäche

  • Wie rechnet ein rechenschwaches Kind? Wie entwickeln sich „besondere Schwierigkeiten in Mathematik“?
  • Abstraktionsleistungen als Voraussetzung für das Rechnen; Mehr/Weniger; Invarianz
  • Mengen- und Zahlbegriff, Zahlstrukturen, mathematischer Operationsvorstellungen
  • Die psychosoziale Gesamtsituation rechenschwacher Kinder

2   Die Förderung rechenschwacher Kinder:

  • die Erarbeitung eines tragfähigen Mengen- und Zahlbegriffs sowie grundlegender Operationsvorstellungen, die Erkennung von Zahlbeziehungen
  • die Überwindung zählender Rechenstrategien Mengen- und Operationskonzepte beim Fingerrechnen

3   Schlussfolgerungen für den Mathematikunterricht – nicht nur für „die Schwachen“

Modul 2:
Rechenschwäche früh erkennen – in der Schule fördern II

Im Rahmen der Diagnostik stellen wir zum Teil fest, dass auch Kinder mit gesicherten Mengen- und Zahlvorstellungen am Verständnis des Stellenwertsystems und an darauf aufbauenden Fertigkeiten wie Kopfrechnen im Zahlenraum 100 oder an Operationsvorstellungen der Multiplikation und Division scheitern.

Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir zeigen, wie mit diesen Problemen in der Schule umgegangen werden kann.

Die Veranstaltung baut auf der Basisfortbildung auf; die Kenntnis der einführenden Inhalte ist daher sinnvoll. Die förderdiagnostischen Grundlagen werden vertieft und auf dieser Grundlage weitere Förderansätze besprochen.

Genauso praxisnah wie in der Basisfortbildungsveranstaltung soll darüber hinaus aufgezeigt werden, wie bestimmte Aspekte der individuellen Förderung von rechenschwachen Kindern im Unterricht für das Mathematiklernen der gesamten Klasse nutzbar gemacht werden können.

Die Themen dieser Fortbildung (5 Schulstunden):

4   Was ist so schwer bei „großen Zahlen“?

  • Fortschritte beim zählenden Rechnen
  • Tricks ersetzen das Verständnis und verschärfen das Problem
  • Neu zu lernende Gedichte: Multiplikation und Division

5   Früherkennung und individuelle Förderung rechenschwacher Kinder

  • Ablösung vom Zählenden Rechnen (Gesamtes und Teile und Zahlbeziehungen)
  • das Stellenwertsystem, zehner(hunderter)über- und unterschreitendes Rechnen
  • Die Grundlagen der Punktrechenarten

6   Methodische Konsequenzen für den Mathematikunterricht

Modul 3:
Rechenschwäche bei Schülern weiterführender Schulen

Nahezu 20 % der Kinder sind mit Abschluss der Grundschule nicht über das mathematische Denken der zweiten Klasse hinausgekommen.

„Dyskalkulie“, „besondere Schwierigkeiten beim Rechnen“ oder „Rechenschwäche“, ist also nicht nur ein Problem der Grundschulphase – auch an Realschulen und Gymnasien gibt es rechenschwache Schüler.

In dieser Veranstaltung soll es darum gehen, zu erkennen, welche Möglichkeiten es an weiterführenden Schulen für die Erkennung von grundlegenden Rechenschwierigkeiten und welche entsprechenden Förderansätze es gibt.

Auch ganz grundlegende Schwierigkeiten beim mathematischen Denken (fehlende Zahlkonzepte, zählende Rechenstrategien, lückenhafte Stellenwertkonzepte), die jedes „Mitdenken“ und verstehendes Lernen verhindern, sind auch im Bereich der Sekundarstufe I noch erkennbar und überwindbar!

Thematisiert wird darum:

7   Eine Rechenschwäche erkennen

  • „Typische Symptome“ einer Rechenschwäche bei Schülern der Sekundarstufe I
  • Der Nutzen schulischer Leistungskontrolle
  • Die Lernstandserhebung in Klasse 5

8   Mit einer Rechenschwäche umgehen

  • Anforderungen an das mathematische Denken der SchülerInnen der Sekundarstufe I
  • Die psychosoziale Situation rechenschwacher Kinder

9   Konsequenzen für die Gestaltung des Mathematikunterrichts

  • Diagnostik und Förderung – Unterrichtsmethodik und Förderansätze
  • Möglichkeiten innerhalb des schulischen Mathematik- und Förderunterrichts

Dauer: 5 Schulstunden
Zielgruppe: LehrerInnen der Klassen 5 – 7

Modul 4:
Früherkennung und Prävention der Rechenschwäche im Vorschulalter – mehr als „Vorbereitung für die Schule“

Die Entwicklung des Mengen- und Zahlbegriffs im Vorschulalter ist im Rahmen der Vorschulerziehung bislang zu wenig beachtet worden. Verschiedene Studien konnten ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Rechenschwäche / Dyskalkulie bei Kindern belegen, die bereits vor der Schule Schwierigkeiten bei der Mengen- und Zahlbegriffsbildung hatten.

In dieser Veranstaltung sollen daher Möglichkeiten der Förderung mathematischer Kompetenzen im Vorschulalter erarbeitet werden, die einer Entwicklung von Rechenschwäche entgegenwirken können.

Eine solche Förderung ist nicht nur für mathematisch „Schwache“ sinnvoll – auch die „Starken“ können so spielerisch gefördert werden.

Themen:

10   Was Kinder alles Lernen – oder auch nicht

  • Zuordnung und mehr – Die Invarianz von Mengen
  • Das Erkennen der Fingerbilder
  • Der Gedanke der Anzahl / Mengen sind teilbar
  • Was ist eine Relation? – mehr und weniger
  • Die Entwicklung des Zählens

11   Wie rechnet ein rechenschwaches Kind?

  • Die Kunst des Zählens oder das Alphabet
  • Der Verzähler um 1

12   Frühes Fördern ohne Fordern


Am MLI behandeln wir seit 1997 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die an einer Rechenschwäche bzw. Dyskalkulie leiden. Da bei ihnen schulische Förderung und Nachhilfe in Mathematik nicht helfen, sind gezielte lerntherapeutische Hilfen notwendig. Die Therapie erfolgt im MLI in Düsseldorf in der Nähe des Hauptbahnhofs. Darüber hinaus bieten wir Therapien in Solingen an.
Neben der Diagnostik und Therapie der Rechenschwäche haben wir in den letzten 20 Jahren über 750 Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen durchgeführt, u.a. in folgenden Städten und Kreisen: Düsseldorf, Neuss, Solingen, Viersen, Kleve, Wuppertal, Remscheid, Duisburg, Krefeld, Mönchengladbach, Ratingen, Mettmann, Meerbusch, Monheim, Langenfeld, Dormagen, Wegberg, Wassenberg, Heinsberg, Hilden, Haan, Grevenbroich und Moers.
Weitere Informationen zur Therapie der Rechenschwäche / Dyskalkulie erhalten Sie – kostenlos und unverbindlich – über unsere Kontakt-Seite.


 ©  2017, MLI, Düsseldorf. Stand: 2017-07-15